Einbrechen vor Rechtsaußen

Nach einer kurzen Diskussion wurde im Hauptausschuss entschieden, die Agnes-Miegel-Str. nicht umzubenennen.

In der Diskussion sprachen sich CDU, FDP, Freie Wähler und die Kiditative für die Agnes-Miegel-Str. aus.
Grüne, Linke und SPD versuchten die Abgeordneten von der Umbenennung zu überzeugen.
Es wurde unter anderem auf die Unterstützung der Umbenennung vom Stadtarchiv hingewiesen.

Die Diskussion wurde jedoch nach kurzer Zeit von einem Antrag der CDU auf sofortige Abstimmung abgebrochen.
Der Bürgermeister, welcher vorher eine Umbenennung unterstützte, äußerte sich nicht.
Es wurde sich immer wieder positiv vonseiten der CDU auf die Agnes Miegel Gesellschaft bezogen, welche auf Ihrer Internetseite eine CD anbietet, auf der Gisela Limmer von Massow zusammen mit dem Wiener Neofaschisten Walter Marinovic Gedichte von Miegel rezitiert. Marinovic war bereits mehrfach Referent auf Veranstaltungen der NPD.

Auf Antrag der CDU wurde im geheimen abgestimmt. Die Abstimmung brachte das Ergebnis von 11:7 Stimmen hervor.

Alex Fenden von der Gruppe conflict dazu: „Dieses Handeln zeigt klar die Kontinuitäten der deutschen Geschichte und die fehlende Distanzierung zu NS-Verbrecher_Innen. Wir werden eine breitere Öffentlichkeit informieren und über Agnes Miegel aufklären und unsere Anstrengungen weiter intensivieren. Wir lassen uns von diesem Ergebnis nicht beeinflussen und fordern weiter die Umbenennung der Agnes Miegel Straße. Heute ist nicht alle Tage!“

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